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"Ich fand es toll, dass wir in den ersten Wochen so oft zum Wilden Westen gehen konnten und da Tiere für das Naturtagebuch beobachtet haben." Celina (10 Jahre)

Seit dem Schuljahr 2018/2019 haben wir an unserer Schule ein Patenschaftsprojekt mit dem Namen "Be a buddy." Wir als Paten des 9. Jahrgangs betreuen die neuen Schülerinnen und Schüler im 5. Jahrgang. Damit möchten wir erreichen, dass sich die Schülerinnen und Schüler an der neuen Schule und im Schulalltag zurechtfinden.        

Wir treffen uns einmal in der Woche mit Frau Falkenberg, Frau Jungekrüger und Frau Gabor. Dann besprechen wir aktuelle Fälle und arbeiten im Bereich soziales Lernen, wie zum Beispiel mit Ansätzen der Streitschlichtung. Auch recherchieren und informieren wir uns über soziale Berufe.

 

In unserem Patenschaftsmodell machen wir verschiedene Aktivitäten mit unseren Patenklassen wie beispielsweise Partys und besondere Stunden im Klassenverband.

So haben wir am 1. November eine Halloween Party gemacht. Wir hatten ein schönes Buffet vorbereitet, eine Musikbox mitgebracht und haben laut Musik gehört sowie getanzt. Außerdem hatten wir einen Gruselraum eingerichtet, der komplett mit Kunstblut verschmiert war. Der Flur war voller Spinnweben. Alle Schülerinnen und Schüler und sogar die Klassenleitungen hatten sich verkleidet.

Seit einiger Zeit sind die Paten auch als Pausenscouts eingesetzt. In Zweierteams unterstützen wir die aufsichtführenden Lehrerinnen und Lehrer in den großen Pausen und achten darauf, dass keiner das Schulgelände verlässt. Wir kümmern uns auch um kleinere Konflikte. Leider haben wir noch keine gelben Westen, die uns als Pausenscouts kennzeichnen. Die neuen Paten sollen aber auf jeden Fall Westen bekommen.

Geschrieben von: Kamil Bayrak und Bedirhan Bakis

Interview mit der Schulsozialarbeiterin Nina Falkenberg

Wie kamen sie auf die Idee das Patenschaftsmodell ins Leben zu rufen?

Auf die Idee bin ich gekommen als wir zum ersten Mal viele fünfte Klassen bekommen haben. Im letzten Sommer hatte ich bereits an anderen Schulen gearbeitet und da gab es ein ähnliches Patenschaftsmodell. Da bin ich dann auf die Idee gekommen, dass wir das auch an unserer Schule brauchen um den jüngeren Kindern den Einstieg zu erleichtern. Vor allem in den ersten Wochen, aber auch im ganzen Schuljahr, haben sie so die Möglichkeit Antworten für ihre Fragen zu bekommen und auch weitere Unterstützung zu erhalten. Darüber hinaus denke ich, dass es auch für die neunte Klasse eine schöne Geschichte ist, den Jüngeren zu helfen.

Warum die neunte Klasse?

Weil die Neunten das entsprechende Alter haben und sich so schon länger an der Schule auskennen.

Was bringt einem das Patenschaftsmodell?

Das ist immer schön, dass man anderen helfen kann und wenn man merkt, dass man gebraucht wird. Auch ist es schön ein positives Feedback zu dafür bekommen, dass man mit Leuten ein Gespräch führen und Fragen beantworten kann. Ich glaube, dass man persönlich ganz viel Anerkennung dafür erhält und das es ist einfach ein gutes Gefühl ist mit den Jüngeren zu arbeiten.

Wird das Projekt weitergeführt?

Das Projekt wird auf jeden Fall weiter geführt und zwar mit den jetzigen achten Klassen. Dafür wurde mit denen jetzt schon vor den Sommerferien trainiert.

Das Interview wurde geführt von Kamil Bayrak und Bedirhan Bakis (9b)

Oberschule Ohlenhof
Halmerweg 71, 28237 Bremen
Tel: 0421 361 94246
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